Neapolitanische Saga : „Die Geschichte eines neuen Namens“ (5 Teile) von Elena Ferrante (Ursendung)

Lilas Amour fou mit Nino ist Geschichte. Nach einer schwierigen Schwangerschaft bringt sie einen Sohn zur Welt, doch das Familienglück mit ihrem Mann Stefano stellt sich nicht ein.

Die Rivalitäten mit den Solara-Brüdern und die Gewalt in ihrer zerrütteten Ehe nehmen zu. Stefano schlägt und betrügt Lila, so dass sie gezwungen ist, in einen Vorort Neapels zu fliehen, und in einer Fleisch-Fabrik zu arbeiten. Elena studiert nun in Pisa, wo sie sich nach anfänglichen Problemen wieder zur Musterschülerin mausert und sich mit dem Einzelgänger Pietro verlobt. Pietro ist hochintelligent und kommt, wie sich herausstellt, aus einer einflussreichen Intellektuellen-Familie.


„Die Romane strotzen nur so von Leben, Begegnungen und Umbrüchen. Um durch dieses Geflecht aus Situationen, Orten, Zeiten und Menschen durchzusteigen, braucht es Geräusche als Haltepunkte, eindeutige Räume, akustische Verweise und Motivlinien zur Strukturierung.“

Regisseurin Katja Langenbach

Zu schaffen macht Elena jedoch die Erinnerung an ihre Nacht mit Donato Sarratore, damals in jenem Sommer auf Ischia − sie schreibt sich das Erlebnis literarisch überhöht von der Seele und schenkt die Geschichte Pietro, der darauf aber zunächst nicht reagiert. Auch Lila hat vieles aufgeschrieben. Sie vertraut Elena vor ihrer Flucht acht in einer Blechschachtel verpackte Hefte an, in denen sie ihre und Lenús Geschichte in ihren Worten festgehalten hat.







Die Geschichte eines neuen Namens (5/5)
Von Elena Ferrante
Aus dem Italienischen von Karin Krieger
Mit Rosalie Thomass, Christiane Roßbach, Enea Boschen, Pola O’Mara, Aurel Manthei und anderen
Komposition: Ulrike Haage
Bearbeitung und Regie: Martin Heindel
BR 2022 Ursendung

© Bayern 2, Hörspiel, Mai 2022

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