nmz: „Parkeriana“ Jazzneuheiten, vorgestellt von Hans-Dieter Grünefeld
Die Langzeit-Wirkung von Charlie Parker (1920-1955), Jazz-Revolutionär, Sax-Virtuose und unvergessenes Idol einer Ära, ist bis jetzt nicht abgeflaut. Konträr gilt offenbar mehr denn je, gerade zum Gedenken an den 100. Geburtstag: „Bird is the word“.
So meint Pianist Ethan Iverson in seinem Geleitwort zu einer speziellen Edition, nämlich „Charlie Parker – The Mercury & Clef 10-Inch LP Collection“ (Verve, Universal), das sind Midi-Vinyls (zwischen 7-Inch Single und 12-Inch „Normal“-LP) mit ca. 10 Minuten Spieldauer pro Seite. Fünf Original-Repros schmücken die vom Fauvismus und Dadaismus inspirierten Covers des US-amerikanischen Künstlers David Stone Martin und bieten Repertoire-Klassiker, deren Aufnahmen von Impresario Norman Granz persönlich betreut worden waren.
© nmz, 9/2021
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