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Nostalghia: Neue Musik, inspiriert von Andrej Tarkowskij

Nicht nur die Kinogeschichte hat der russische Filmemacher Andrej Tarkowskij geprägt. Auch die Komponisten Toru Takemitsu, Beat Furrer und Luigi Nono ließen sich von seinen Bildwelten inspirieren. Barbara Eckle erzählt Ihnen wie. 

Als die Suche nach etwas, das es vielleicht nicht gibt, beschrieb Andrej Tarkowskij den Inhalt seines Films Nostalgia. Luigi Nono widmete dem in seiner Heimat verfemten russischen Filmregisseur Andrej Tarkovskij ein großes Werk für mehrere Orchestergruppen. No hay caminos, hay que caminar: „Wanderer, es gibt keine Wege, es gibt nur das Gehen“ lautet der Titel des 1987 geschriebenen Werks. Auch Beat Furrer erinnert an Andrej Tarkowskij mit einer großen räumlichen Fantasie für Flöte, Klarinette, Klavier und in vier Gruppen geteiltes Orchester. Wie vielgestaltig die Inspirationen sind, die Tarkowskij zeitigte, unterstreicht auch Toru Takemitsu in Nostalghia für Violine und Streichorchester.



Luigi Nono 
No hay caminos, hay que caminar … Andrej Tarkowskij (1987)
für sieben Orchestergruppen

Beat Furrer 
Face de la chaleur (1991) 
für Flöte, Klarinette, Klavier und in vier Gruppen geteiltes Orchester 

Toru Takemitsu 
Nostalghia (1987)
für Violine und Streichorchester 

© WDR 3, Studio Neue Musik, 22.1.2023

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