Omer Klein Trio „Personal Belongings“ im Konzert
Die Musikfachpresse überschlägt sich geradezu mit Superlativen, um die richtigen Worte für den israelischen Jazzpianisten Omer Klein zu finden. Der Spiegel feiert ihn als „internationalen Star“, die Süddeutsche Zeitung als „Meisterpianist“, das Jazzpodium rechnete ihn zur „ersten Garde der zeitgenössischen Jazzpianisten“.
1982 ist er in Israel geboren, seine Jazzmeriten hat er sich in New York verdient, wo er unter anderem bei den Legenden Danilo Perez und Fred Hersch in die Lehre gegangen ist. Seit 2011 lebt er in Deutschland, erst in Düsseldorf, derzeit in Frankfurt.
„Personal Belongings“ heißt die neue CD von Omer Klein, die er im Oktober mit nach Saarbrücken gebracht hat, wie er selbst sagt, „sein bislang persönlichstes Statement“, auch eine Reflektion der Coronazeit, die die Musikszene besonders hart getroffen hat. Jazzsounds verbindet er mit arabischen und jüdischen Anklängen, auch klassische Backgrounds klingen immer wieder durch, lyrisch, emotional, verspielt, und getragen von einer großen Freiheit, alles unter dem übergeordneten Motto: Musik als sozialer Klebstoff schließt alle Grenzen.
Konzert vom 19. Oktober 2022 im Festsaal des Saarbrücker Schlosses
© SR 2, JazzNow, 12.12.2022
Omer Klein: Klavier
Haggai Cohen-Milo: Bass
Amir Bresler: Schlagzeug
Titel:
Niggun (9:48)
The flower and the seed (09:07)
Kavana / Baghdad Blues / Kavana (09:22)
Good hands (05:37)
Shake it (11:02)
Quarantined with you (10:21)
Sun girl (04:31)
The magnets (06:55)
¾ Mantra (07:11)
The ravens (06:24)