Open Sounds: Studio Elektronische Musik – Stereo techné [77]: SynLab // point of view [68]: Florian Zwißler
MOC steht für „Musik ohne Computer“. Was in der heutigen Musikproduktion nach contradictio in adjecto klingt, ist am Essener ICEM gängige Praxis. Der dort beheimatete analoge Groß-Synthesizers „SynLab“ verwandelt jedes Zimmer optisch in ein Raumschiff.
Mit Leonie Reineke
Mit seinen hunderten von Reglern, Tasten und Schaltern bleibt das von Komponist und Musikwissenschaftler Dirk Reith 1978 mit entworfene Instrument eine Attraktion. Bis heute kommt der „SynLab“ am Institut für Computermusik und Elektronische Medien der Folkwang Universität in Essen regelmäßig zum Einsatz; etwa in Kompositionskursen für „Musik ohne Computer“. Um ihn weiterhin in einer analogen Studioumgebung zu betreiben, wurde 2017 das neue „Studio A“ eröffnet. An diesem Ort befinden sich neben dem gigantischen Modularsystem auch andere historische Klangerzeuger und Bandmaschinen aus der ICEM-Sammlung.
© WDR 3, Studio Elektronische Musik, 7.7.2018
Mit Ausschnitten aus Kompositionen, die seit den 1970er Jahren bis heute am ICEM realisiert wurden:
Dirk Reith
Interactions II
nested loops I (1980)
nested loops II
Ludger Brümmer TroTropf OrT (1988)
Achim Christian Bornhöft artificial clichés (1991)
Dirk Reith, Florian Zwißler Interactions (2010)
Thomas Neuhaus The Bad Boys Were Prodding the Bear Through the Bars of the Cage (1985)
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point of view [68]: Florian Zwißler
Eine persönliche Auswahl an Musikstücken, die den Kölner Komponisten und Synthesizer-Solisten Florian Zwißler inspirierten und begleiten.
Mit Ausschnitten von
Jean-Claude Risset Bell Lab Catalogue
Herbert Eimert / Robert Beyer Klang im unbegrenzten Raum
Franco Evangelisti Incontri di fasce sonore
Karlheinz Stockhausen Hymnen
Eliane Radigue Omnht
Nuove Proposte Sonore Insiemi
Harmonia&Eno Sometimes in Autumn
The United States of America Hard Coming Love
Boards of Canada Bocuma / Roygbiv