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Radiokonzert Rundfunk-Sinfonieorchester „Chor und Cowboy-Romantik“

Von Ralph Trommer (TAZ). Ein Konzert des Berliner Rundfunk-Sinfonieorchesters von Morricones Werken zeigt, dass ihm die Kantate so nahe liegt wie der Pistolenschuss.

Ennio Morricone (1928–2020) war einer der großen Filmkomponisten des 20. Jahrhunderts. Mit Scores zu den Italo-Western Sergio Leones der 60er Jahre („Spiel mir das Lied vom Tod“) und vielen weiteren Kollaborationen, hat er über 500 Filmen seinen Stempel aufgedrückt, auch zu Quentin Tarantinos „The Hateful 8“ (2015).

Der Dirigent und Filmmusikspezialist Frank Strobel hat dem vielseitigen Italiener nun zusammen mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Rundfunkchor Berlin eine „sinfonische Hommage“ gewidmet, die am 3. Dezember in der Philharmonie aufgeführt wurde und einen Monat lang in der RBB-Audiothek in voller Konzertlänge nachzuhören ist. Mit sinfonischen Suiten der Scores zu „Es war einmal in America“ und „The Mission“ sind zwei der prägnantesten Werke Morricones darunter, Ersteres Gangsterepos mit einer tollen Solopanflöte von Hannah Schlubeck.

© TAZ, Kultur, Musik, 11.12.2025, Alle Texte: Ralph Trommer

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