Radiotipps für den 17.9.2025
Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.
00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Chormusik
„Rudolstadt Festival“ Stadtkirche: Gesänge aus Lettland
Saucējas:
Jante Meža
Kristīne Jansone
Vineta Romāne
Marta Konevāle
Aufzeichnung vom 06.07.2025
15:00 Uhr HR 2 Kaisers Klänge – Musikalische Entdeckungsreisen
Einfach gut – Die Musik von Arvo Pärt
Aus Gregorianischem Gesang und mittelalterlicher Schule hat der estnische Komponist Arvo Pärt seine ganz eigene Musiksprache entwickelt. Im „Tintinnabuli“-Stil reduziert er das Klangmaterial aufs absolut Nötige und erschafft so eine ganz neue Form von musikalischer Einfachheit und Schönheit.
17.00 Uhr ByteFM Golden Glades mit Sandra Zettpunkt
Landpartie
Die Münchner Band Freiwillige Selbstkontrolle schlug 1980 folgenden Ablauf vor: «Heute Disco, morgen Umsturz, übermorgen Landpartie.» Weil unsere Sendezeit nicht 72, sondern nur 2 Stunden beträgt, konzentrieren wir uns einstweilen auf die Landpartie. Es geht raus in die Natur, mit neuer Musik von Modern Nature und Rural Tapes.
20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert
„Musikfest Berlin“ Philharmonie Berlin
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“
Luigi Cherubini: Requiem für Chor und Orchester c-Moll
Collegium Vocale Gent; Orchestre des Champs-Élysées
Leitung: Philippe Herreweghe
Aufzeichnung vom 05.09.2025
20:03 Uhr ARD Radiofestival. Konzert – LIVE
- Internationaler Musikwettbewerb der ARD
- Abschlusskonzert der Preisträgerinnen und Preisträger
Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 16
Elias Ackerley (Klavier)
Carl Nielsen: Klarinettenkonzert op. 57
Hongyi Jiang (Klarinette)
Johann Nepomuk Hummel: Trompetenkonzert E-Dur WOO 1
Raphael Horrach (Trompete); Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Chloé Dufresne
(Liveübertragung aus dem Prinzregententheater, München)
anschließend:
Aufnahmen mit ehemaligen Gewinnern des ARD-Wettbewerbes
22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Hörspiel
„Mein privates Glück“ Von Michael Köhlmeier
Regie: Robert Matejka
Ton und Technik: Johannes Carstens, Christine Berger
NDR/DeutschlandRadio Berlin/ORF 1998
Ferienbeginn: Mutter und Schwester wollen verreisen, der kleine Georg bleibt beim Vater zuhause. Doch unerwarteter Besuch, ein Streit, ein fataler Sturz ändern alles. Als Erwachsener versucht Georg, das Geschehen zu rekonstruieren.
22:00 Uhr ByteFM Hidden Tracks mit Kai Bempreiksz
Synth Quest
Glenn Miller hat für „Chattanooga Choo Choo“ im Jahr 1941 seine erste Goldene Schallplatte bekommen, danach gab es immer wieder schöne Coverversionen dieses Klassikers. Wir hören Versionen aus Japan und Kalifornien – nicht die „Sonderzug-Version“ von Udo Lindenberg! Außerdem: neue Klänge von Claire Rousay, Lucrecia Dalt sowie aus Chicago von Sam Prekop, Tortoise und dem Label International Anthem.
22:05 Uhr Deutschlandfunk Spielweisen
Heimspiel – Die Deutschlandradio-Orchester und -Chöre
„Schostakowitsch und das RSB“
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 11 g-Moll, op. 103
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin; Leitung: Vladimir Jurowski
Aufnahme vom 10.9.2025 in der Berliner Philharmonie
Am Mikrofon: Uwe Friedrich
Wichtige Aufnahmen mit Schostakowitschs Sinfonik liegen in den Rundfunkarchiven. Diese Tradition wird von Vladimir Jurowski fortgesetzt.
Mit der 11. Symphonie von Dmitri Schostakowitsch eröffnete Chefdirigent Vladimir Jurowski die neue Konzertsaison des RSB. Das Werk trägt den Untertitel „Das Jahr 1905“, was seinerzeit auf einen gescheiterten Revolutionsversuch in Russland verwies und politische Gegenwart kommentierte. Das Orchester ist schon lange mit dem Komponisten verbunden. So hat es beispielsweise die Sinfonie Nr. 13 in der DDR erstaufgeführt – ein Werk, das den Antisemitismus in der Sowjetunion thematisiert. Zentrale Themen des Komponisten wie die Doppelbödigkeit des menschlichen Daseins, der Kampf des Einzelnen gegen das Kollektive, aber auch die Möglichkeit bitteren Humors als Reaktion auf ein totalitäres Regime kommen vielfach in seiner Sinfonik zum Tragen. Erwartungen staatssozialistischer Kulturbürokratie stand das entgegen – gerade unter ihrer Herrschaft entstanden wichtige Interpretationen von Schostakowitschs Musik.
23:03 Uhr Bayern 2, Bremen Zwei und MDR Kultur Nachtmix
Rebellion: Warum Alter im Punkrock keine Rolle spielt
Wiederholung vom 13. September 2025
Wer mit 20 Jahren kein Punker ist, hat kein Herz. Wer aber mit 60 noch rebelliert, hat keinen Verstand. Solche oder ähnliche Klischees haben viele im Kopf, wenn sie an Punk, diese rebellische Subkultur denken. Manche meinen also, Punkrock sei nur etwas für junge Menschen mit Vorliebe für Schlammschlachten und Dosenbier, andere glauben vielleicht, dass das Problem bei der Jugend liegt, dass die nicht mehr rebellisch genug seien. Eine Reise ins Mekka des Punks, zum „Rebellion-Festival“, zeigt, dass all diese Klischees nicht stimmen. In Sachen Altersstruktur präsentiert sich der Punk in Blackpool an der englischen Atlantikküste divers. Altrocker und Teenager feiern hier gemeinsam ein und dieselbe Subkultur – auch, weil der politische Spirit sie eint. Eine Stunde Zündfunk als Deepdive in die Punk-Subkultur. Die auf der einen Seite junge und alte Punks vorstellt – und auf der anderen Seite zeigt, warum der Punk als Subkultur international begeistert. Von den Teenager-Punkrockern „The Dollheads“ aus Las Vegas, über die Punk-Urgesteine „Los Fastidios“ aus Italien bis zur ersten und einzigen Punkband Guadalupes, „The Bolokos“.
23:03 Uhr ARD Radiofestival. Jazz
Das Magazin. Von Mauretta Heinzelmann