Release Tipp: MSCTY_EXPO [ZONE 001] Unknown Pleasures Curated By Nick Luscombe + Clare Farrow / MSCTY

Dieses Release ist etwas Besonderes („Wahnsinn“). Allein die dazugehörige Webseite lädt zum Verweilen und Erkunden für Stunden ein. Und dafür wird man reich belohnt!

Nick Luscombe hat zu dieser Veröffentlichung ein paar einleitende Worte geschrieben, die ich hier weitergeben möchte:

Mein Kollege James Greer und ich haben unsere Pläne für die MSCTY_EXPO nun schon seit 12 Monaten ausgearbeitet und freuen uns sehr, die allererste Zone vorstellen zu können, bei der wir mit dem London Design Festival sowie der Kuratorin und Autorin Clare Farrow [clarefarrowstudio] zusammengearbeitet haben.

MSCTY hatte das Vergnügen, Anfang 2020 mit Clare und OPPO zusammenzuarbeiten, um einen speziell in Auftrag gegebenen Soundtrack zur Architektur von Kengo Kumas Bamboo Ring Installation zu liefern, die Teil der Mailänder Designwoche 2021 sein wird.

In der Vergangenheit hat MSCTY weitgehend unabhängig über unsere umfangreichen Netzwerke Architekten mit Klangkünstlern und Komponisten zusammengebracht – es hat also Spaß gemacht, Clare einzuladen, diese Neuauflage mit zu kuratieren. Clare hat auch einen Essay für uns geschrieben, in dem sie ihre Gedanken zu einigen der wunderbaren Arbeiten auf unserer Website darlegt, und es gibt auch einen fantastischen Beitrag von Rebecca Morrill und Guy Tindale, der auf die Geschichte von Expos zurückblickt.

Also, MSCTY_EXPO… Die allererste Zone. Bitte tauchen Sie ein und erkunden Sie sie!




MSCTY erforscht neue Wege, die Welt durch Klang und Raum zu erfahren. MSCTY schafft eine Zusammenarbeit zwischen physischen, greifbaren, imaginären Landschaften und klanglichen [Raum ist der] Ort; daraus ergeben sich neue Wege, die Welt um uns herum zu lesen. MSCTY lädt ein zu Kritik, Untersuchung, Offenheit, Vorschlägen und Gemeinschaft. MSCTY glaubt, dass die einzigen Grenzen [die einzigen Barrieren] dogmatische Konstrukte sind, die es zu überwinden gilt! MSCTY glaubt, dass die Qualität der Klangumgebung genauso wichtig ist wie die Qualität der Luft zum Atmen. Es geht um nicht weniger als die Zukunft des Klangs: 5, 8, 6, wir sind MSCTY!


Meditations on Daniel Libeskind’s „Theatrum Mundi“ (Meditationen über Daniel Libeskinds „Theatrum Mundi“) ist eine klangliche Antwort in 12 Sätzen von Yuval Avital auf Daniel Libeskinds „Theatrum Mundi“, 1983, eine Serie von 12 abstrakten Werken (Papier, Collage und Farbe auf Karton), die einer Vorahnung der Zukunft als einer Stadt, die von einer unbekannten Infektion heimgesucht wird, visuelle Form geben. Die Komposition interpretiert die visuellen Kunstwerke als „Mandalas“ und ihre Titel als poetische Vektoren.



Allein die Meditations über Daniel Libeskinds „Theatrum Mundi“ sind schon dieses Release wert. Das ist allerdings auch nur ein Teil von Ganzen, nämlich die Kassette 2. Auf Kassette 1 hören wir Musik von Bill Fontana, Hannah Peel, Yuri Suzuki, Chisara Agor und Loraine James. Allerdings gibt es das ganze aktuell nur auf Kassette, dafür aber in einer sehr schönen Box mit Booklet. Allerdings kann man alles von diesem Release und noch weitere Musik auf der Webseite anhören. Auch zu den anderen Projekten wie z.B. „Musicity x Sculpture in the Citygibt es Playlisten. Es ist ein Gesamtkunstwerk und als solches muss man das auch wahrnehmen und begreifen. Ich kann Euch nur einladen, die Zeit dafür zu finden.

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: