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Roland Barthes zum 100. Geburtstag

Der intellektuelle Mythos

Von Christian Schärf

 

Vieles spricht für die Tatsache, dass Roland Barthes im Laufe der drei Jahrzehnte seines Wirkens zu einem Mythos geworden ist. Bis heute steht sein Name für die elegante Abweichung von akademischen Normen, für die Rückkehr des Körpers in die kulturpoetischen Debatten und für den Durchbruch zu einer neuen Literaturästhetik im Zeichen der Schrift und des Schreibens.

Dabei gibt es keine Wahrheiten, sondern allein Diskurse, die aus dem Widerstreit der Stimmen entstehen und die sich selbst im Widerstreit miteinander befinden. Worauf es ankommt, ist die Eroberung, die Entlarvung, die Verführung und die Aneignung.

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