Rollende Murmeln: Die dänische Bassistin Anne Mette Iversen
Von Mauretta Heinzelmann. Als Anne Mette Iversen um 1998 in Kopenhagen bei Nils-Henning Ørsted-Pedersen Kontrabass studierte, bekam sie ein Stipendium nach New York. Es gefiel ihr dort so gut, dass sie 14 Jahre blieb. 2012 zog die Bassistin mit ihrer Familie nach Berlin, denn von hier aus konnte man gut durch Europa touren.
Dynamik fasziniert die Künstlerin: „Marbles“, das neue Album, ist inspiriert vom Spiel ihrer Söhne mit Murmeln und Kugelbahnen. Als Komponistin schuf sie Bahnen, in denen die Klänge rollen konnten, komplex und kreativ. „Ich glaube, ich habe bewusst versucht, die Stimme von Berlin mit hineinzukopieren!“
© NDRKultur, Jazz, 26.2.2026
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