Hallo zusammen ! Nun hat Harry Lachner mir seine Sounds of 2014 geschickt. Und sie ist so ganz anders als…
Ein Musiktipp von Thaddeus Hermann (TAZ). Zwischen Track und Song, Gitarren und Glitch: Das britische Trio Seefeel veröffentlicht nach ewigem Tauchgang das neue Album „Sol.Hz“. Wie zeitgemäß ist die Musik?
Der Sound von Seefeel war von Beginn an ein dringlicher Stachel im Kosmos der britischen Indie-Musik. Damals, in den frühen 1990ern, blühte der Rave und regnete seinen elektronisch grundierten Sound über der Gitarrenmusik ab. Mark Clifford, Sarah Peacock und Daren Seymour – Seefeel – abstrahierten diese Melange schon, bevor sie zu sich selbst gefunden hatte. Und bauten Songs, in denen die ätherische Klangwelt britischer Indie-Labels wie 4AD mit der kompromisslosen Reduktion von Dub und den endlosen Möglichkeiten digitaler Studiotechnik clashten.
© TAZ, Kultur, Musik, 11.5.2026
