Septemberreise – Künstler und Intellektuelle trommeln für die Demokratie

Vor 50 Jahren tourte Günter Grass durchs Land und trommelte für Willy Brandt. Jetzt reisen Künstler und Intellektuelle durch den Nordosten der Republik. Sie werben für keine Partei, sondern wollen eine Debatte um die Zukunft der Demokratie anzetteln. Von Mathias Greffrath.

Es ist wohl mehr als nostalgische Reminiszenz, dass der Tour-Bus wieder ein alter VW-Bulli ist und sich der Fahrer von damals, der pensionierte Wirt der „Ständigen Vertretung“ in Berlin, noch mal hinters Steuer klemmt. Doch diesmal geht es nicht um Wahlempfehlungen für die „Es pe de“.

Künstler und Intellektuelle, unter Ihnen Judith Schalansky, Ingo Schulze, Katja Lange-Müller, Christian Brückner, Manja Präkels und die Liedermacherin Barbara Thalheim werben fürs Wählen-Gehen, Verschwörungstheorien erkennen und totalitären Versuchungen widerstehen – ähnlich wie Kolleg:innen es mit einer „use it or lose it“ Kampagne im US-Wahlkampf vorgemacht haben. Auf Marktplätzen, in Fußgängerzonen in Kulturorten Mecklenburg-Vorpommerns gibt es Lesungen, Musik, Streitgespräche und Bürgerdebatten. Organisiert wird die Tour von der Wolfgang-Koeppen-Stiftung und dem Literaturzentrum Vorpommern in Greifswald. Der Publizist Mathias Greffrath führt als teilnehmender Beobachter ein akustisches Reisetagebuch.



Septemberreise – Künstler und Intellektuelle trommeln für die Demokratie

Von: Mathias Greffrath
Redaktion: Thomas Nachtigall
Produktion: WDR 2021

© WDR 3, Kulturfeature, 18.9.2021

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