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„Solaris“ Eine Annäherung an Stanislaw Lems Science-Fiction-Klassiker.

Feature von Julia Reuter & Till Koeppel (Ö1). Kelvin entdeckt, dass sich hinter dem rätselhaften Verhalten seiner Kollegen die übernatürliche Kraft des Ozeans auf Solaris verbirgt.

Eine organische Substanz, welche die verdrängten Gedanken der Forscher materialisiert und zu realen Abbildern werden lässt. Ein Kampf zwischen Imagination, Halluzination und Realität, der selbst den erfahrenen Psychologen Kris Kelvin vor die Frage stellt – wem oder was ist noch zu glauben?

Stanislaw Lem meinte über sein wohl bekanntestes Werk: „Es fällt mir schwer, diesem Buch einen Kommentar hinzuzufügen. Ich glaube, ich habe es geschafft, das zu sagen, was ich ausdrücken wollte.“ An den drei Verfilmungen von „Solaris“ (darunter jene von Andrei Tarkowski) übte der Autor, der ein studierter Mediziner war, teils heftige Kritik. Der Roman wurde in 31 Sprachen übersetzt und mehrmals sowohl für das Theater als auch als Oper adaptiert. Die Science-Fiction Autorin Ursula K. LeGuin schrieb in ihrem Vorwort zum Buch, „Solaris“ sei ein Roman, der vorführt „wie das menschliche Verständnis außerstande ist, letzte Erkenntnis zu erlangen“. Auch die „Tonspuren“ begehen eine Reise an die Grenzen des menschlichen Verstandes und widmen sich den Untiefen von „Solaris“.

„Solaris“ von Stanislaw Lem
Solaris. Eine Annäherung an Stanislaw Lems Science-Fiction-Klassiker.
Feature von Julia Reuter & Till Koeppel
(ORF 2021)

© Ö1, Tonspuren, 9.6.2026

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