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„Sometimes I wish that he’d just call“ Steve Earle hat ein Tributealbum mit Songs seines verstorbenen Sohnes Justin Townes Earle aufgenommen

Am 4. Januar wäre Justin ­Townes Earle 39 geworden. Am 20. August 2020 starb er in seinem Zweitapartment in Nashville. Alkohol, Kokain und Fentanyl wurden bei der Obduktion in seinem Körper gefunden, wobei wie schon bei Prince und dem Rapper MacMiller (und über 200.000 Drogentoten in den USA in den letzten fünf Jahren) wohl das beigemischte Opioid Fentanyl der Killer war.

Von Frank Schwarzberg

»Tell my mama I love her, tell my father I tried / Give my money to my baby to spend«, singt Earle schon 2010 in seinem wohl bekanntesten Song »Harlem River Blues«Besagter Vater, Steve Earle, hat gerade mit seiner langjährigen Begleitband The Dukes das Tributealbum »J. T.«für seinen Sohn herausgebracht, auf dem er zehn von dessen Songs covert. Der elfte Track ist ein eigener Abschiedssong (die physischen Tonträger soll es ab März geben). Die Erlöse gehen vollständig an eine Stiftung für Etta St. James Earle, die dreijährige Tochter von Jenn und Justin Townes Earle.

© Junge Welt, Feuilleton, 9.1.2021

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