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„Speak, brother, speak!“ Mit Harry Lachner

Nachdem der Jazz in seinen Anfängen in der Form des Songs ans Wort gebunden war, begannen Jazzmusiker in den Sechzigerjahren, Improvisation mit literarischen Texten zu verknüpfen. Dabei ging der Impuls von beiden Seiten aus.

Von Harry Lachner

Die Dichter der Beat Generation beriefen sich auf den Jazz als Inspirationsform für ihren Fluss der Worte. Schriftsteller wie Jack Kerouac oder Langston Hughes arbeiteten mit Jazzmusikern wie dem Bassisten Charles Mingus zusammen. Zahlreiche Jazz und Lyrik“-Produktionen gaben sich in den folgenden Jahren mit einem Nebeneinander von Wort und Musik zufrieden, in dem die Musik vorwiegend zur Illustration eines Textes diente. Um die Mitte der Achtzigerjahre versuchten sich immer mehr Musiker an einer Durchdringung der beiden Kunstsparten. Heiner Goebbels etwa splittete einen fertigen Text unter musikalischen Gesichtspunkten auf. Oft wurde in solchen Projekten auch die Nähe zum Hörspiel gestreift – etwa in den Arbeiten von Michael Riessler oder Michael Mantler.

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Hier Clemens und Frank !!! 

© WDR 3, Jazz & World, 13.1.2017

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