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„Straight, No Chaser“ Das Thelonious Monk Quartet mit Charlie Rouse (1959-1967)

Miles Davis meinte einmal: „Die einzigen Bläser, die gut mit Monk klangen, waren John Coltrane, Sonny Rollins und Charlie Rouse.“

Mit: Hans-Jürgen Schaal

Von diesen dreien spielte der Saxofonist Charlie Rouse (1924-1988) am dauerhaftesten mit Monk zusammen. „Die zehn Jahre, die ich mit Monk arbeitete, waren ein Studium für mich“, sagte Rouse. Es war Monks mit Abstand erfolgreichste Periode, und Rouse war der Saxofonist einer Band, die damals regelmäßig in New York und Europa auftrat, in Japan und Australien gastierte und Weltruhm erlangte. Dieses Quartett schuf einige „klassische“ Versionen der älteren Monk-Standards, präsentierte aber auch faszinierende Spätwerke des exzentrischen Pianisten, darunter Bright Mississippi, Five Spot Blues, Ugly Beauty und Boo Boo’s Birthday.

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© WDR 3, Jazz & World, 8.5.2017

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