Studio Elektronische Musik: Profil [55]: Jean-Claude Eloy (!!!)
Ein Muss für alle Freunde der neuen elektronischen Musik
Das Tao der Musik – Der Grenzgänger Jean-Claude Eloy und seine Klangwege.
Der französische Komponist Jean-Claude Eloy, Schüler von u. a. Darius Milhaudund Pierre Boulez, feiert schon Anfang der 1960er Jahren erste Erfolge. Seine wahre musikalische Bestimmung entdeckt er jedoch 1972, als Karlheinz Stockhausen ihn ins Studio für elektronische Musik des WDR einlädt.
Seither lotet Jean-Claude Eloy die unendlichen Möglichkeiten aus, die ihm dieses Medium bietet und lässt sich dabei von spirituellen Texten und Musiktraditionen aus Ost und West inspirieren. Der Klangreichtum und die Intensität seines Werks, das Jean-Claude Eloy als Film ohne Bilder mit elektroakustischen und konkreten Klängen beschreibt, fasziniert inzwischen auch ein junges Publikum in der ganzen Welt.
Jean-Claude Eloy Manuskript
Jean-Claude Eloy
Shanti (1972-73) Studio für elektronische Musik des WDR Köln
Kâmakalâ (1971) WDR-Rundfunkchor und -Orchester, Schola Cantorum Stuttgart, Leitung: Michel Tabachnik, Bernhard Kontarsky und Jacques Mercier
Gaku-no-Michi (1977-78) Elektronisches Studio Tokyo
Yo-In (1980) Instituut voor Sonologie Utrecht; Michael W. Ranta – Percussions
Butsumyôe (1989) Yumi Nara – Gesang
Sappho Hikètis (1989) Fatima Miranda – Gesang
Erkos (1990-91) Studio für elektronische Musik des WDR Köln; Junko Ueda – Satsuma-Biwa und Gesang
Etats-Limites ou les cris de Petra (2013) Petra Meinel-Winkelbach – Stimme
Le minuit de la foi (2014) Gisela Claudius – Sprecherin
Moderation: Helena Rüegg
Redaktion: Frank Hilberg