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„Suistamon Sähkö“ 5. Windros Festival

Sie waren für viele eine der großen Überraschungen des 5. Windros-Festivals: Das finnische Folktronica-Quartett Suistamon Sähkö. Wenn sich heute akustische Folkmusik mit elektronischen Beats, Samples und Loops vermischt, dann muss daraus nicht zwingend etwas Gutes oder gar Neues entstehen. Ende der 1990er-, Anfang der 2000er-Jahre war das anders.

Da begannen die Pioniere des später Folktronica genannten Subgenres von Pop- und Folkmusik, neue Varianten der klanglichen und rhythmischen Verschmelzung von akustischen und elektronischen (Pop-)Sounds und Beats zu suchen. Eine der jüngsten und zugleich interessantesten Folktronica-Bands war beim 5. Windros Festival in Schwerin zu erleben: Suistamon Sähkö. Ein Quartett aus Finnland, das die Akkordeonistin und Sängerin Anne-Mari Kivimäki gegründet hat und das karelische Volksmusik aus dem heute zu Russland gehörenden finnisch-karelischen Landstrich Suistamo mit elektronischen Sounds verbindet. Hier war tatsächlich etwas Neues entstanden. Und Gutes.

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5. Windros Festival
Museumsdorf Schwerin-Mueß
Aufzeichnung vom 08.09.2017

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3 Kommentare zu „„Suistamon Sähkö“ 5. Windros Festival

  • Bei solchen Mischformen von Folklore und Elektronik bin ich meist skeptisch, ist es doch ziemlich oft nur ein Brei der darbei herauskommt, ein paar Folkhäppchen und fette Beats und Synthi-Gedudel obendrauf gepappt. Aus Finnland kommt ganz tolle neue Folklore, und gerade wenn es ums Akkordeon geht, werde ich dort immer wieder fündig – allen voran bei Maria Kalaniemi, aber auch die fantastischen Johanna Juhola oder Markku Lepistö.

    Mal hören was die vier von Suistamon Sähkö mischten.

    Kiitos, Henry :mrgreen:

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  • portfuzzleBeitragsautor

    Ich glaube das Sie ganz anders an diese Musik herangehen. Keine Schranken im Kopf und keine Scheu haben, mal was ganz anderes zu machen und alle Konventionen über Bord zu werfen…

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    • Puuh, das ist so gar nicht meins. Meine Frau meint das wäre (uffta-uffta) – genau. Da ist mir Juhola und ihr ebenfalls elektronisch/folkloristisches Reaktori-Projekt um einiges lieber, deutlich weniger Brei.

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