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Terje Rypdal: Highlight des europäischen Rockjazz: „Waves“ (1977) // Links aktualisiert

Die Liste der einflussreichsten Klangbildner unter den Jazzgitarristen seit den Siebzigerjahren ist nicht allzu lang – Terje Rypdal ist aber sicherlich einer von ihnen.

Mit Harald Rehmann

Mit seinen elegischen Melodielinien und weiten, transparenten Hallräumen, hin und wieder aber auch mit einer guten Portion Rock-Pathos repräsentierte der Norweger die skandinavische Fusion-Szene jener Zeit wie kaum ein Anderer. Unter den vielen Plattenaufnahmen, die Terje Rypdal hauptsächlich auf dem ECM-Label veröffentlichte, ragt das Quartettalbum „Waves“ (1977) besonders heraus.

Das Verhältnis von Melodik und Abstraktion, Akustik und Elektronik wie auch von Intellekt und Emotion ist hier geradezu perfekt. Dem Gitarristen gelang damit ein zeitloses Dokument der Bestrebungen vieler Improvisationsmusiker, Stilgrenzen zu überschreiten und aus vielen Versatzstücken eine neue, homogene Individualmusik zu schaffen.

© Deutschlandfunk, Milesstones,17.11.2017

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