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„That Old Feeling“ Der Saxofonist und Flötist Bud Shank

In den 1950er-Jahren gehörte Clifford Everett „Bud“ Shank (1926-2009) zu den führenden Vertretern des kühlen West Coast Jazz. Als Solist, Begleiter oder Bandleader,zeigte er sein Talent in einer Vielfalt musikalischer Zusammenhänge zwischen Big Band Swing, sinfonischen Klängen und luftigere Popmusik.

Mit Hans W. Ewert

Bis ins hohe Alter war Shank in Studios, Clubs, auf Festivals und Tourneen aktiv. Sein leichter, flüssiger und doch souveräner und verbindlicher Stil war im Bebopwie im Cool Jazz, in Big Bands wie in Latin Bands zuhause. In den frühen 1950er-Jahren spielte er in Stan Kentons großer Band, später begleitete er den Sitarvirtuosen Ravi Shankar oder spielte die Flöte in dem The Mamas and the Papas-Hit „California Dreaming. In den 80er Jahren stand Shank als Solist in einem Konzert für Altsaxofon und Orchester im Royal Philharmonic Orchestra im Fokus. Shank zählte zu den ersten kultivierten Flötenspielern im Jazz, doch sich selbst sah er in erster Linie als Altsaxofonist in der Tradition des Bebop. Mit wem er auch spielte, sein Sound, frisch melodisch mit darunterliegendem Swing, reflektierte immer den prägenden Einfluss Lester Youngs und der Bebop-Generation, die ihm folgte.


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© WDR 3, Jazz & World, 12.9.2017

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