Transatlantische Empathie – Das Keith Jarrett European Quartet
Von Hans-Jürgen Schaal. Die 1970er-Jahre waren Keith Jarretts produktivste Zeit. Der Pianist gab unbegleitete Solokonzerte, komponierte semi-klassische Musik und reiste in den USA mit eigenem Trio beziehungsweise Quartett durch die Jazzclubs.
Rund 30 Alben sind damals entstanden – einige davon erschienen erst etliche Jahre später. Obendrein hatte Jarrett damals ein ganz besonderes „europäisches Quartett“ mit drei skandinavischen Musikern: Jan Garbarek, Palle Danielsson, Jon Christensen. Diese Combo nahm nur zwei Studioalben auf, wurde damit aber zu einer der gefeiertsten Jazz-Formationen ihrer Zeit.
Keith Jarrett:
Spiral dance
Long as you know you’re living yours
The Windup
Questar
Innocence
Keith Jarrett Quartet
© SWR Kultur, Jazz, 10.5.202