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Tribut oder Trittbrett? Cover-Alben im Jazz

Als 2014 die Band „Mostly Other People Do The Killing“ mit einer 1:1 nachgespielten Version von Miles Davis‘ „Kind of Blue“ überraschte, war das nur die absurde Zuspitzung einer Entwicklung. Von Odilo Clausnitzer.

Jazz ist auch eine Repertoire-Musik geworden, repräsentiert durch einen Kanon klassischer Tonträger. Cover-Alben, also Neueinspielungen von kompletten Platten, gibt es heute von Coltranes „Love Supreme“ bis Jarretts „Köln Concert“. Unter den Re-Interpreten sind große Solisten wie Branford Marsalis und Brian Blade. Was steckt dahinter: Reverenz oder Revision, Kräftemessen oder profitabler Abklatsch?



© SWR 2, Jazztime, 13.1.2024

Miles Davis:
So What
Mostly Other People Do The Killing

Miles Davis:
So what
Martin Auer Quintett

John William Coltrane:
II – Resolution
Branford Marsalis

Keith Jarrett:
Part IIa
Keith Jarrett

Keith Jarrett:
Part II a
Tomasz Trzcinski

George Gershwin:
Bess, Oh Where Is My Bess
Clark Terry

Mary Lou Williams:
Aries
Mary Lou Williams

Mary Lou Williams:
Aries
The Mary Lou Williams Collective

Mary Lou Williams:
Sagittarius
Aaron Diehl & The Knights

Marquis Hill:
Law And Order
Marquis Hill Sextet

Bobby Hutcherson, Eugene McDaniels:
Slow Change
Brian Blade Lifecycles

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