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Verwundungen – Die Schriftstellerin Rachel Cusk

Von Thomas David. Seit Erscheinen ihrer gefeierten „Outline“-Trilogie gilt Rachel Cusk als eine der innovativsten Schriftstellerinnen weltweit. Auch in ihrem jüngsten Buch „Parade“ zeigt sie, was ein Roman im 21. Jahrhundert leisten kann.

Rachel Cusk wurde 1967 in Kanada geboren. Heute gehört sie zu den ganz Großen in der internationalen Gegenwartsliteratur. Ihre Bücher sind zutiefst persönlich, ohne dem Trend der Autofiktion zu folgen. Sie sind politisch in der Bloßstellung überkommener männlicher Privilegien, durch ihre authentische weibliche Stimme. Thomas David hat Rachel Cusk zu Hause in Paris besucht und sie in Alltagssituationen mit ihrem Ehemann, dem Maler Siemon Scamell-Katz, und der befreundeten Schriftstellerin Sheila Heti begleitet. Aus teils beiläufigen Gesprächen ergeben sich wesentliche Einblicke in Cusks Leben und Werk.

© WDR 3, Kulturfeature, 16.2.2025

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