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„Von Cádiz nach Kairo“ Andalusisch-Arabische Rhythmen an den Küsten des Lichts

Der nordafrikanische und der andalusische Mittelmeerstreifen waren schon immer eine fruchtbare Begegnungszone für Musiker, die – ihr jeweiliges musikalisches Erbe und einige Instrumente im Gepäck – die Meerenge querten.

Von Paul-Albert Wagemann

Die aus der Provinz Cádiz stammende Gruppe La Banda Morisca macht schon durch ihren Namen und das arabische Outfit der Musiker klar, wo ihre Akzente sitzen. Sie mischt orientalisch-akustische und westlich-elektronische Instrumente und erzeugt damit einen unverwechselbaren Sound von Al Andalus-Traditionen und Moderne. Der ägyptische Musiker Ali Khattab hatte sich nach Jerez begeben, um Flamencogitarre zu erlernen, doch für die Aufnahmen seiner CD „Al Zarqa“ kehrte er nach Kairo zurück, um mit arabischen Musikern ins Studio zu gehen. Und der Ausnahmegitarrist Eduardo Niebla, geboren in Tanger, aufgewachsen in Girona, suchte sich den Palästinenser und Oudspieler Adel Salameh für sein einmaliges Experiment „Mediterraneo“, das ohne das Meer vor Augen und die Wüste im Rücken nicht denkbar wäre.

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© SWR 2, Musik Global, 12.12.2017

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