„7 Meter in 12 Minuten“ Von Mari Brown
New Orleans feiert an diesem Wochenende das 300-jährige Bestehen. Nicht wenige verbinden mit der Geschichte der Stadt auch die humane Katastrophe nach dem Hurrikan Katrina.
Im August 2005 verwüstete der Hurrikan große Teile der Stadt: 80 Prozent des Gebietes standen unter Wasser. Zu einer der schwersten Naturkatastrophen der USA wurde Katrina aber vor allem durch das, was danach geschah – oder besser gesagt: nicht geschah. Noch Tage danach warteten Zehntausende vergeblich auf jede Hilfe. Bis heute ist fast ein Viertel der vor dem Sturm geflohenen Bürger nicht in die Stadt zurückgekehrt.
„7 Meter in 12 Minuten“ beruht auf Interviews, die über Jahre in New Orleans geführt wurden. Eine vielstimmige Erzählung, in der die Wucht der Ereignisse in den Details erscheint. Der Fall New Orleans ist beispielhaft für das menschliche Versagen, das erst die eigentliche Katastrophe darstellt. Aber auch beispielhaft für die Stärke Einzelner angesichts des Desasters.
7 Meter in 12 Minuten
Von Mari Brown
Übersetzung aus dem Amerikanischen: Ursula Knoll
Komposition: Thom Kubli
Bearbeitung: Wolfgang Stahl
Delilah: Inga Busch
Katie: Mira Partecke
Joseph: Lars Rudolph
Robert: Hanns Jörg Krumpholz
Francisco: Hans Löw
Max: Fabian Busch
Dick: Josef Tratnik
Regie: Martin Zylka
© WDR 3, Hörspiel, 21.4.2018