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Musikbranche im KI-Zeitalter oder Musik, die nicht egal ist

Von Johanna Schmidt (TAZ). 20.000 KI-generierte Songs werden täglich neu hochgeladen. Zeit, dem etwas entgegenzusetzen: Songs und Alben von echten Musikerinnen und Musikern.

„We trained your machines. Pay us what we deserve“ (Wir haben eure Maschinen trainiert. Zahlt uns, was wir verdienen). Diese Forderung war kürzlich erst auf einem Transparent von TikTok-Beschäftigten zu lesen. Kurz vorher hatte der chinesische Konzern angekündigt, 150 Mitarbeitende aus dem Bereich des Content-Managements zu entlassen. Künftig sollen die Aufgaben von einer künstlichen Intelligenz übernommen werden. Sie soll überwachen, welche Inhalte auf der Plattform hochgeladen werden.

Der Warnstreik, der daraufhin erfolgte, war der erste Streik, den Angestellte einer Socia-Media-Plattform in Deutschland durchführten.

Den Algorithmus trainieren und trotzdem leer ausgehen? So könnte es mittelfristig auch den Musikschaffenden gehen. Im Unterschied zu beispielsweise den Mitarbeitenden von TikTok wissen die aber oft noch nicht einmal, ob und wie stark ihr künstlerischer Output genutzt wird, um die KI zu füttern.

© TAZ, Kultur, Musik, 7.8.2025

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