Alan Bangs 1985: Nightflight Special – „Paris, Texas“ 10.2.1985
Dass eine Radiosendung ein magisches Moment haben kann oder eine spezielle Sendung für den einen oder anderen von einer besonderen Bedeutung ist. Das habe ich selbst erlebt, oft erfahren und viel öfters erzählt bekommen.
So geschehen als Alan Bangs in seiner Nightflight Sendung von 1985 den Film von Wim Wenders „Paris, Texas“ zum Thema hatte. Für Helmut und Klaus ist das so eine besondere Sendung.
Einen großen Dank an Klaus und Helmut, die diese Sendung wieder zusammengeflickt haben und die wir jetzt wieder komplett hören können.
Und jetzt, heute den 4.8.2025 höre ich diese Sendung wieder und bin wieder fasziniert, begeistert …
Die Art und Weise, wie die Musiktitel sowohl zu seinem Konzept der Nightflight-Sendung und gleichzeitig zum von ihm selbst gewählten Thema passen, führt Alan Bangs in der Sendung zum „Paris, Texas“- Film besonders gut vor. Man kann ihm folgen auch, ohne den Film gesehen zu haben, denn es geht um eines seiner Grundthemen, hier ist es die unglückliche Liebesbeziehung. Er zieht einen dadurch sehr gut rein in seinen Flow.
Es ist für mich immer noch unfassbar, wie er es schafft Musiktitel zu finden, die so auf den Punkt zu dem gerade Gesagten passen (Beispiel: die beiden Songs von Duncan Brown und Nina Simone) bzw. den Soundtrack des Films ergänzen.
Seine Musikauswahl sendet eine starke Botschaft aus, wobei Text und Musik in gleicher Weise berücksichtigt werden. Es sind in sich stimmige Songs, die er immer wieder neu auffindet in dem Riesenangebot des Musikmarktes und sehr viele meiner Lieblingssongs und Interpreten habe ich erst durch seinen Sendungen kennengelernt, wofür ich bis heute dankbar bin. © Helmut
Ich finde es so schön diese Nightflights in Englisch zu hören. Gerade eben habe ich seiner Sendung „Paris – Texas“ gelauscht.
Hatte fast vergessen wie voller Stimmungen seine Sendungen waren.
Schade, das er keine Sendungen mehr macht. Es gibt leider nicht viele, die einen so berühren können in den Emotionen –
Gut gesetzte Pausen, geniale Übergänge, er hat seine Sendungen choreographiert.
Ich habe früher viel getanzt zu seinen Songs, während das Radio spielte – an manchen Samstag Abenden. An anderen Nightflights Abenden habe ich Hemden bemalt.
Er hat immer auch die Emotionen mit der Musik angesprochen. Vielleicht ging es ihm darum Musik erfahrbar zu machen, sie zu spüren.
Es gibt nicht viele, die das können.
Wäre wirklich schön ihn mit einer Sendung im Radio wieder zu hören.
Love and Peace
Danke Susanne, dass du das mit uns allen geteilt hast! Und du hast mit vielem sehr recht.