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Alexander der Kluge: Portrait des Intellektuellen als staunendes Kind

Von Cornelia Zetzsche (WDR 3). Schreiben hieß für ihn: Alternativen denken. Alexander Kluge erforschte Phänomene des Alltags – mit politischer Verantwortung, Neugier und der Spielfreude eines Kindes. Mit 94 Jahren ist der große Kreative unter den Intellektuellen gestorben.

Alexander Kluge war Filmemacher, Schriftsteller, Fernsehproduzent und in allem: Autor. Ein Universalist, der generös seine Wunderkammer öffnet und teilhaben lässt an seinem vernetzten Denken. Kluges überbordendes Pluriversum lebt von der Gleichzeitigkeit aus Damals und Heute, Empathie und Sachlichkeit, Kunst und Wissenschaft, Fakten und Fiktion, alles geboren aus „der Beobachtung eines Textes, der sich Wirklichkeit nennt“. Alexander Kluge ist ohne die zahlreichen Kooperationen mit Kunst- und Filmschaffenden, Musikern, Schauspielerinnen, Philosophen und Wissenschaftlern nicht zu denken. Und so kommen, neben dem großen Intellektuellen mit der Stimme des 13-Jährigen, auch Kollegen und Weggefährtinnen wie Ann Cotten, Hannelore Hoger, Anselm Kiefer, Edgar Reitz, Helge Schneider und Ferdinand von Schirach zu Wort. Ein Feature von Cornelia Zetzsche. Produktion: BR 2020

© WDR 3, Kulturfeature, 27.3.2026

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