„Als Multiinstrumentalist zum Welterfolg“ Die lange Nacht über Mike Oldfield
Das Album „Tubular Bells“ macht den erst 19-jährigen Mike Oldfield 1973 auf einen Schlag international bekannt. Doch auf den Höhenflug folgen schwierige Jahre. Immer wieder hat der Musiker mit persönlichen Krisen zu kämpfen. Von Thomas Gaevert und Ole Schwarz.
Als am 25. Mai 1973 Mike Oldfields „Tubular Bells“ veröffentlicht wurden, ahnte niemand, was für ein internationaler Erfolg und welche weltweite Wirkungsgeschichte der instrumentalen Klangcollage beschieden sein würden. Das etwa fünfzigminütige Musikstück verbindet verschiedenste Elemente aus Folk, Blues, Rock, klassischer Musik und Avantgarde. Sein Komponist, der damals erst 19-jährige Michael Gordon Oldfield, spielte dazu im Alleingang über zwanzig Instrumente ein, die er mithilfe verschiedener Tonspuren zu orchestralem Klang verband. Die am Ende des ersten Teils ertönenden Röhrenglocken gaben dem Musikstück seinen Namen: „Tubular Bells”. Der Überraschungserfolg machte Mike Oldfield international bekannt. Weniger bekannt dagegen ist, dass Oldfield im Laufe seines Lebens und seiner weiteren Karriere immer wieder mit persönlichen Problemen und Krisensituationen zu tun hatte. Diese waren ihm aber zugleich auch eine kreative Quelle für die Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen. Bis 2017 veröffentlichte er 26 Studioalben mit Musik unterschiedlichster Stilrichtungen. Obwohl es in den letzten Jahren ruhiger um ihn wurde, hat er bis heute eine große Fangemeinde.
50 Jahre „Tubular Bells“
Eine Lange Nacht über Mike Oldfield
Von Thomas Gaevert und Ole Schwarz
Regie: Friederike Wigger
© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 29.7.2023
50 Jahre „Tubular Bells“
Eine Lange Nacht über Mike Oldfield
Von Thomas Gaevert und Ole Schwarz
Regie: Friederike Wigger