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„Ash Noise“ Klangkunst über Waldbrände im Amazonasgebiet

Von Guely Morató Loredo und Víctor Mazón Gardoqui. Brandrodung und Klimawandel bedrohen den Amazonas-Regenwald. Ein Netzwerk aus lokalen Radiosendern unterstützt Feuerwehr und Politik beim Schutz der Natur. Die Komposition „Ash Noise“ macht Zerstörung und Widerstand hörbar.

Im Winter 2019 friert es im bolivianischen Amazonasgebiet. Das Eis schädigt die Vegetation und macht sie anfällig für Trockenheit. Im folgenden Sommer wirken die Pflanzen wie Brennstoff. Die Feuer werden unkontrollierbar.

Für solche Notlagen hat sich in Bolivien ein Netzwerk aus lokalen Radiosendern gebildet. Sie verbreiten Informationen in den betroffenen Gemeinden und helfen so, die Brände zu bekämpfen. Die Kuratorin Guely Morató Loredo und der Medienkünstler Víctor Mazón Gardoqui haben die Arbeit in einer Komposition dokumentiert.

„Ash Noise“ entstand im Rahmen der Klangkunst-Biennale „Sonandes“ in Bolivien und des Projektes „Listening to the World – 100 Jahre Radio“ von Deutschlandfunk Kultur, Bauhaus-Universität Weimar, Goethe-Institut und Haus der Kulturen der Welt.




Ash Noise (Ursendung)
Von Guely Morató Loredo und Víctor Mazón Gardoqui
Produktion: Sonandes/Deutschlandfunk Kultur/Bauhaus-Universität Weimar/Goethe-Institut/Haus der Kulturen der Welt 2023

© Deutschlandfunk Kultur, Klangkunst, 4.10.2024

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