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„Klingende Geografie“ Das Indigene in der Neuen Musik Lateinamerikas

Von Florian Heurich. Lange Zeit galt die indigene Kultur als minderwertig. Erst ab den 1960er Jahren gab es langsam ein Umdenken, und das durch viele Jahrhunderte Kolonialzeit unterdrückte präkolumbianische Erbe wurde gegen viele Widerstände zu einem Teil der zeitgenössischen Kunst Lateinamerikas.

Darauf bauen nun heutige Komponistinnen und Komponisten aus Bolivien, Peru oder Kolumbien auf, wenn sie sich etwa mit der Musik der Anden, vorkolonialer Kunst oder den Instrumenten und Rhythmen alter Völker beschäftigen – als Abbild einer lateinamerikanischen Identität, aber auch als reichhaltiges Klangreservoir für zeitgenössische Kompositionstechniken.
Florian Heurich begibt sich auf Spurensuche nach dem Indigenen in der Neuen Musik Lateinamerikas bei Komponistinnen und Komponisten wie Canela Palacios, Miguel Llanque, José Sosaya oder Rodolfo Acosta.



Graciela Paraskevaídis: „sendas“
Coriún Aharonián: „Gente“ (Ensemble Aventure)
Cergio Prudencio: „Cantos crepusculares“
(Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos: Cergio Prudencio)

© BR Klassik, Horizonte, 7.11.2024

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