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„auch das Zarte, Private hat seine kollektive, politische Seite“ Luigi Nonos Streichquartett „Fragmente – Stille, An Diotima“

Bonn-Bad Godesberg, 2. Juni 1980. Während des 30. Beethoven-Festes spielt das LaSalle Quartett die Uraufführung von Luigi Nonos Streichquartett „Fragmente – Stille, An Diotima“. Darin Bezüge zu Friedrich Hölderlin und Ludwig van Beethoven, zu Guiseppe Verdi und Johannes Ockeghem.

Von Stefan Fricke

Und danach ist die Musikwelt nicht mehr die, die sie zuvor gewesen ist. Das rätselhafte Quartett „Fragmente – Stille, An Diotima“, das der venezianische Komponist Luigi Nono (1924-1990) in den Jahren 1979/80 geschrieben hat, löst aus, was die Neue Musik wohl so noch nicht gekannt hat. Ein einzelnes Werk verändert einschneidend, grundlegend das europäische Komponieren, das Reden, Denken und Schreiben in und über Musik.

http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/Nono-Diotima-Fricke.mp3

© HR 2, Neue Musik, 5.11.2020

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