Nachhören

Bürde oder Würde? Eine Lange Nacht über das Altern

Bürde oder Würde – schon in der Antike war man uneins darüber. „Fluch dem Alter“, stöhnte Euripides, während Cicero die geschenkten Jahre als „größte Freude“ pries. Bei rund 30 Jahren lag die Lebenserwartung damals, seitdem hat sie sich mehr als verdoppelt. Von Margot Litten.

Die Ambivalenz jedoch ist geblieben: Alt werden will jeder, alt sein keiner … Ab wann ist der Mensch eigentlich alt? Man sagt ja, die heutigen Fünfziger seien die neuen Vierziger und die Sechziger die neuen Fünfziger … Das Alter ist freilich nicht nur ein biologischer Prozess, sondern auch kulturell definiert. Entsprechend unterschiedlich wird es gemessen – nach Jahren, Fähigkeiten oder dem sozialen Status. Das Streben nach Jugend und Schönheit dagegen ist in den meisten Kulturen präsent. Nicht umsonst boomt die Anti-Aging-Industrie weltweit. In dieser „Langen Nacht“ geht es um die verschiedenen Facetten des Alterns: um das Älterwerden in einzelnen Ländern und Kulturen, um den Stand der Alternsforschung, um Generationenkonflikte, Verluste und Gewinne und vor allem auch um die Möglichkeiten, die jeder einzelne Mensch hat, dem Leben nicht nur mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.



Bürde oder Würde?
Eine Lange Nacht über das Altern
Von Margot Litten
Regie: die Autorin

© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 25.11.2023

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert