Musiktipps

Cuneiform: ! Delivery – Fools Meeting / Dieses Wochenende für Five !

Dies ist eine Neuauflage eines sehr seltenen Albums aus dem Jahr 1970, das seit mindestens 55 Jahren vergriffen ist und das erste professionelle Album einer Band darstellte, deren Musiker bald in einer Reihe anderer Bands berühmt werden sollten.

Enthält das Originalalbum, eine Nicht-LP-Single, eine großartige alternative Aufnahme sowie drei Live-Tracks, die alle unglaublich besser klingen als die klanglich eher dürftige Original-LP, die in Ihrem Lieblingssammlerladen mit einem Preisschild von 350,00 $ an der Wand hängt.

Delivery are:

Steve Miller-piano (Caravan)
Phil Miller-guitar (Matching Mole, Hatfield & The North, National Health)
Roy Babbington-bass (Nucleus, Soft Machine)
Pip Pyle-drums (Gong, Hatfield & The North, National Health)
Carol Grimes-vocals
Lol Coxhill-sax

Außerdem enthält es eine vollständige Bandgeschichte mit vielen amüsanten Anekdoten, verfasst von Mike King [Autor der Robert-Wyatt-Chronologie „Wrong Movements“], sowie seltene Fotos aus Steve Millers persönlichem Archiv.

Eine ungewöhnliche und ansprechende Mischung aus Bluesrock, Psychedelia und starken Anklängen an die spätere Größe des Canterbury-Stils.

„Delivery“ entstand während des britischen Blues-Booms der späten 60er Jahre. Ihr Sound ist jedoch jazziger und progressiver als der Großteil der Musik, die aus dieser Zeit stammt. Rhythm & Blues dient als Sprungbrett für zukunftsweisende Stücke wie „Blind to Your Light“ und „Harry Lucky“. Die Sängerin Carol Grimes wird häufig mit Janis Joplin verglichen. Grimes verfügt zwar über eine kraftvolle Stimme, erreicht jedoch nicht das Maß an theatralischer Darbietung, das Joplin auszeichnete. Es überrascht daher nicht, dass die Mitglieder von Delivery nach der Auflösung der Band zu Bands aus dem Canterbury-Umfeld wechselten. Die Neuauflage der CD „Fools Meeting“ enthält mehrere Live-Bonustracks sowie eine Demoaufnahme aus der Zeit nach der Auflösung der Band, an der Caravan-Bassist Richard Sinclair mitwirkte. Diese Demo-Session, eines der Highlights der Sammlung, spornte die Musiker dazu an, Hatfield and the North zu gründen. „Fools Meeting“ ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Canterbury-Sammlung und dürfte auch Fans des progressiven Jazz ansprechen.“ – Jim Powers / All Music Guide

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