Das besondere Konzert: Zum 65. Todestag von Jean Sibelius / Werke von Sibelius, Britten und Butterworth

Als Jean Sibelius am 20. September 1957 hochbetagt im Alter von 91 Jahren in seinem Refugium Ainola stirbt, liegt die Uraufführung seiner ersten Sinfonie bereits 58 Jahre zurück. Sie war ein großer Erfolg und markiert einen wichtigen Punkt in seinem Schaffen.

 Sie ist sein erstes großes Werk, das keinem Programm folgen will. „Ich bin kein literarischer Musiker, für mich beginnt Musik da, wo das Wort aufhört.“, betonte Jean Sibelius. An seinem 65. Todestag spielt in WDR 3 Konzert die Nordwestdeutsche Philharmonie seine 1. Sinfonie und stellt ihr das große Violinkonzert Nr. 1 von Benjamin Britten an die Seite sowie ein Werk von George Butterworth. Der englische Komponist ist nicht zuletzt durch Jean Sibelius stark beeinflusst worden. Seine Rhapsodie wollte Butterworth als Einleitung zu seinen Liedersammlungen verstanden wissen, in denen ein Kerl aus der englischen Grafschaft Shropshire besungen wird.



George Butterworth: A Shropshire Lad, Rhapsody for Orchestra
Benjamin Britten: Violinkonzert Nr. 1, op. 15
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll, op. 39
Liza Ferschtman, Violine; Nordwestdeutsche Philharmonie, Leitung: Jonathon Heyward
Aufnahme aus dem Stadtpark Schützenhof, Herford

© WDR 3, Konzert, 20.9.2022

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