„Das Restaurant, die Attentäterin und der Dichter“ Poesie und Gewalt in Israel und Palästina

Im Oktober 2003 verübte die Palästinenserin Hanadi Dscharadat einen der blutigsten Selbstmordanschläge der Zweiten Intifada und sprengte sich im jüdisch-arabischen Restaurant Maxim in Haifa in die Luft. Danach wurde sie in zahlreichen Gedichten als Märtyrerin gefeiert. Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog.

Mahmoud Darwish, der vielen als Nationaldichter Palästinas gilt, hat diesen Kult befördert. Ist er damit auch mitverantwortlich für die Taten der Selbstmordterroristen? Seine Texte sollten für Palästinenser identitätsstiftend wirken. Das wurde in Israel oft missverstanden.



© SWR 2, Feature, 6.1.2021

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