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„Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ Eine Betrachtung der gleichnamigen Autobiografie von Andreas Altmann von Oliver Kluck

Andreas Altmann wird 1949 als Sohn eines Devotionalienhändlers im erzkatholischen Wallfahrtsort Altötting geboren. Die Mutter will ihr Kind mit dem Kopfkissen ersticken, doch die Hebamme rettet das Neugeborene.

Für Andreas beginnt eine jahrzehntelange Tortur, gequält und misshandelt von dem durch Nationalsozialismus und Krieg verwüsteten Vater, im Stich gelassen von der mutlosen Mutter und malträtiert von bigotten Pfarrern und Lehrern. Doch die schreckliche Erfahrung kann ihn nicht brechen. Sie wird der Schlüssel für ein Leben, in dem er seine Bestimmung als Reporter findet.

Oliver Kluck, geboren 1980 in Bergen auf Rügen, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Stücke u. a. »Das Prinzip Meese«, »Warteraum Zukunft«, »Männer Frauen Arbeit«, »was zu sagen wäre warum«. Zahlreiche Auszeichnungen.

Mit: Werner Wölbern, Jochen Striebeck, Hedi Kriegeskotte und Johannes Minthe
Musik: Rainer Römer
Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: SWR 2013)

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