Viele deutsche Musikerinnen und Musiker leben derzeit in New York: Der Vibrafonist Dierk Peters ist einer von ihnen. Er absolvierte seinen Master of Jazz und ist inzwischen fest in der dortigen Jazzszene integriert.
Von Anja Buchmann
Sein jüngstes Sextettprojekt ‚Ambrosia‘ entstand allerdings in Deutschland. Sechs Instrumente sind im Ambrosia-Ensemble zu hören: Klarinette, Trompete, Schlagzeug, Bass, Akkordeon und Vibrafon. Eine spannende und an Klangfarben reiche Mischung, die auch durch die ungewöhnliche Kombination der beiden Harmonieinstrumente besticht und verschiedene herausragende Protagonisten der deutschen und europäischen Szene versammelt. Dierk Peters‘ Weg führte von Hamburg über Berlin nach Köln, wo er bei Tom van der Geld seinen Bachelor machte, um dann 2016 zum weiteren Studium – unter anderem bei Vibrafonist Stefon Harris – nach New York zu gehen. In der Jazzmetropole und in Köln hat der preisgekrönte Musiker die Kompositionen für Ambrosia entwickelt: Musik, die schlank, klar und sehnsuchtsvoll daher kommt und ungewohnte Mischklänge entstehen lässt.
Die Vibrafon-Tradition im Jazz ist eindrucksvoll, aber überschaubar. Für heutige Spieler bedeutet das: Es gibt einige wenige übermächtige Vorbilder, deren…