Radiotipps

Die Radiotipps für den 20.5.2025

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Neue Musik

„Stromtonkunst“ Elektronische Musik aus Island. Von Michael Rebhahn
Wie viele Musik aus Island ist auch ihre elektronische Variante ästhetisch kaum dingfest zu machen: Eigensinn geht vor Kategorie. „Raftónlist“, wörtlich „Stromtonkunst“ ist das isländische Wort für elektronische Musik. Deren Geschichte beginnt bereits im Jahr 1960, als der Komponist Magnús Blöndal Jóhannsson mit seiner Einspur-Bandmaschine experimentierte. Und die Tradition, die damit begründete, hat sich bis heute fortgesetzt.


18:00 Uhr ByteFM Forward The Bass mit Karsten Frehe

Curly Locks
Junior Byles ist am 15. Mai in Kingston im Alter von 77 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Ein weiterer Ausnahmesänger verließ damit den Planeten. Mit den Tracks „Place Called Africa“ und Curly Locks“ wird am Anfang der Sendung an ihn gedacht. Earl Sixteen (Foto) trifft auf die Co-Operators aus Bristol. Ein Reggae-Veteran mit einer unvergleichlich schönen Stimme veröffentlicht mit einer mehr als versierten Band ein feines neues Album: “Concrete Rockers”! Vor Kurzem erschien der Titeltrack mitsamt Dub als Vorbote und ließ auf mehr hoffen. Jetzt liegt der ganze Longplayer vor und man munkelt, dass sich die Vinylausgabe wie geschnitten Brot verkauft. Zu Recht! Zudem sind Tracks von den Phonosonics, Scientists meets Blanc Du Blanc, Nazamba, The Cimarons, Alborosie, Solo Banton, Fikir Amlak & Dubmonk, King DuBear und von Subatomic Sound System in der heutigen Ausgabe zu hören.


19:00 Uhr HR 2 Hörbar

Awa Ly – Essence and Elements & mehr Musik grenzenlos
Von einer Welt ohne Grenzen singt sie, von Meeren und Ozeanen, von Flüssen, Bergen, Wiesen und Wäldern, von Vulkanen und Winden, von der Luft, die wir atmen, und von der Kraft des Wassers.


19:04 Uhr Bayern 2 Zündfunk

„Der letzte Himmel“ – Gespräch mit der Deutsch-Palästinenserin Alena Jabarine
Mit Alexandra Martini und Ann-Kathrin Mittelstraß


19:15 Uhr Deutschlandfunk Feature

„Die Goldgräber“ Fragwürdige Geschäfte auf dem grauen Kapitalmarkt
Von Ann Esswein und Paul Hildebrandt Regie: Claudia Kattanek Deutschlandfunk 2025

Sie bieten Immobilienfonds an, Container oder Windkrafträder und versprechen hohe Renditen. Sie agieren auf dem so genannten grauen Kapitalmarkt, beinahe ohne staatliche Regulierung. Das Risiko ist immens, trotzdem finden sie immer wieder Anleger. Mitte der 2010er Jahre wurden zwei Unternehmer vor Gericht angeklagt.Die Staatsanwaltschaft warf ihnen vor, das Geld tausender Anleger veruntreut zu haben. Der geschätzte Schaden: 240 Millionen Euro. Die beiden Männer hatten sich vom Geld der Anleger ein Leben im Luxus geleistet. Der Fall erschütterte die Finanzwelt und zwang die Politik dazu, den Finanzmarkt stärker zu regulieren. Gesetze wurden erlassen, Behörden gestärkt. Aber waren die Maßnahmen tatsächlich ausreichend?


19:30 Uhr Ö1 Konzert

Vilde Frang spielt Schumann
HR-Sinfonieorchester Frankfurt, Dirigent: Alain Altinoglu. Vilde Frang, Violine.
Robert Schumann: Konzert für Violine und Orchester d-Moll
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73
(aufgenommen am 25. April im Großen Festspielhaus Salzburg in 5.1 Surround Sound)
Mit romantischer Musik von Robert Schumann und Johannes Brahms gastierte kürzlich das Sinfonieorchester des hessischen Rundfunks in Salzburg auf Einladung der Salzburger Kulturvereinigung – unter der Leitung von Alain Altinoglu. Als Solistin war die norwegische Geigerin Vilde Frang zu hören.


20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert

„Philharmonie Berlin“
Gabriella Smith: „Tumblebird Contrails“ für Orchester
Samuel Barber: Konzert für Violine und Orchester op. 14
Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 54
Randall Goosby Violine; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ryan Bancroft
Aufzeichnung vom 17.05.2025


20:05 Uhr Deutschlandfunk Hörspiel

Die Erschöpften (7/10) Vernichte Deine Feinde vollständig. Von Oliver Sturm
Ton und Technik: Jean-Boris Szymczak. Komposition: Andreas Bick Regie: der Autor NDR/Deutschlandfunk 2025

„Ich bin Ihre Turmgesellschaft. Sie haben mich gesucht, und Sie haben mich gefunden.“ – Willkommen bei Goethe: Ist Sven der neue Wilhelm Meister? Der Bibliothekar von Haus Müßiggang, Dr. Gärtner, schickt sich an, Svens Mentor in einer Geheimgesellschaft zu werden. Noch so ein Verrückter, analysiert Astra, während Sven und sie einen Empfang bei Violet Smith beobachten. Es wird immer offensichtlicher, dass auch politische Parteien um ihre Einflusssphären in Haus Müßiggang buhlen. Die nächste Morgenrunde startet mit einer Überraschung: Clawdia Chauchats Platz nimmt Astra ein, deren „Afrofrisur“ in der WhatsApp-Chatgruppe eine Debatte über kulturelle Aneignung auslöst. Sven versucht, seine Madame Chauchat zu finden, bevor er zu Dr. Gärtners Impulsvortrag eilt, dessen Titel sich leicht verändert hat: „Letale Affären. Zur Psychodynamik in sterbenden Institutionen“. Das hat Sprengkraft.


21:00 Uhr SWR Kultur JetztMusik

Hilda Paredes, Kammermusik (1/2)
Ensemble Aventure; SWR Experimentalstudio
Guillermo Anzorena (Bariton)
Hilda Paredes: Epitafio für Flöte, Klarinette, Violine, Cello, Klavier, Schlagzeug und Elektronik
Siphonophorae für Flöte, Klarinette, Klavier, Violine, Viola und Cello
Altazor für Bariton, Ensemble und Live-Elektronik
(Konzert vom 21. November 2024 im Schlossbergsaal des SWR Freiburg)
Hilda Paredes wurde 1957 in Mexiko geboren, seit 1979 lebt sie in London. Ihre Musik verbindet verschiedene kulturelle Einflüsse, darunter auch indigene Quellen ihrer Vorfahren. Ihre Kompositionstechniken sind dabei geprägt von der westlichen Avantgarde. Alte Zauberformeln und live-elektronische Raffinessen, erweiterte Spieltechniken und persönliche Äußerungen der menschlichen Stimme gehen bei Paredes ihre ganz eigenen Verbindungen ein.
Wir bringen ein 2-teiliges musikalisches Porträt der Komponistin mit den Ensembles Aventure (Freiburg) und Riot (London).


21:00 Uhr radio 3 Neue Musik

Die Wittener Tage für neue Kammermusik 2025. Mit Andreas Göbel
In diesem Jahr haben die Wittener Tage für neue Kammermusik vom 2. bis zum 4. Mai stattgefunden und einige der wichtigen Namen der kleiner besetzten zeitgenössischen Musik versammelt, darunter Sara Glojnaric, Brigitta Muntendorf oder Ondrej Adámek. Portrait-Komponistin war in diesem Jahr Cassandra Miller. Ein akustischer Rückblick.


21:05 Uhr Deutschlandfunk Jazz Live

Feuriger Appell an die Vernunft: Das Devin Gray Trio
Devin Gray, Schlagzeug
Myslaure Augustin, Klavier
Ralph Alessi, Trompete
Aufnahme vom 2.11.2024 aus dem Jazzclub A-Trane beim Jazzfest Berlin
Am Mikrofon: Niklas Wandt
„Melt all the guns“ heißen zwei Trioalben von Devin Gray, deren Stücke u.a. vom Wunsch nach dem Ende der politischen Verrohung in den USA inspiriert sind. Beim letztjährigen Jazzfest Berlin spielte die Band des Schlagzeugers ein fulminantes Konzert. Auf der Bühne des Jazzclubs A-Trane setzte das Devin Gray Trio die Stücke des Bandleaders lebhaft und nicht selten ziemlich energetisch um, angetrieben von Grays zackigem Swing und den Presswirbeln. Ralph Alessis Trompetenspiel verblüfft mit enormer Ausdrucksbreite und einer oft sprachhaften, klagenden Qualität. Der deklamatorische Gestus im Geiste des afroamerikanischen Free Jazz der 1960er- und 70er-Jahre ist aber nur eine Facette des Devin Gray Trios. Solche druckvollen Momente in freiem Tempo weichen im Handumdrehen anrührenden, ganz sanft gespielten Balladen und angulärem Postbop.


22:00 Uhr radio 3 Jazz

Niels Lan Doky Trio „Yesterday’s future“
„Bester Pianist seiner Generation… frisch und provokativ… einer der wichtigsten europäischen Pianisten der letzten 50 Jahre“ – ist in der Weltpresse über den 1963 in Kopenhagen geborenen Sir Niels Lan Doky zu lesen, der seine Karriere bereits im Alter von 13 Jahren begann. Seitdem hat der Pianist rund 40 Alben veröffentlicht, dessen Besetzungen sich wie ein „Who’s Who“ der globalen Jazzszene lesen. Auszeichnungen erhielt er zudem als Filmregisseur, Autor und Wiederbeleber des legendären „Jazzhus Montmartre“, wofür er 2010 von Königin Margrethe II. von Dänemark sogar zum Ritter geschlagen wurde.


22:03 Uhr SWR Kultur Open World

Derya Yildirim & die anatolische Volksmusik. Mit Anna-Bianca Krause.


22:03 Uhr WDR 3 Jazz

Songs by Dorothy Collins. Mit Götz Alsmann
Eine populäre TV-Sängerin mit erheblicher Jazz-Vergangenheit plus der legendäre Gitarrist Barney Kessel und sein Trio – und das alles 1956. Das ließ aufhorchen, nur leider nicht beim Publikum. Ein Fall für den Geheimen Garten des Jazz.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Musikszene

„Vergessenes Talent der Musikgeschichte“ Das kammermusikalische Werk der französischen Komponistin Rita Strohl
Am Mikrofon: Raliza Nikolov

Am 8. Juli 1865 wurde sie in der bretonischen Stadt Lorient in eine Künstler-Familie geboren: Rita Strohl. Schon mit dreizehn Jahren kam sie ans Pariser Konservatorium zum Klavierstudium. Dort begegnete sie u.a. den beiden Komponisten Camille Saint-Saëns und Gabriel Fauré, die vom herausragenden Talent der jungen Musikerin tief beeindruckt waren. Rita Strohl wurde zu Lebzeiten eine berühmte Pianistin und Komponistin, hatte es aber von Anfang an schwer auf dem Weg ihrer musikalischen Laufbahn. Nach ihrem Tod 1941 geriet sie in Vergessenheit. Orchester- und Vokalwerke hat sie komponiert und einige sehr intensive Kammermusikstücke, auf die wir in dieser Sendung ein besonderes Augenmerk legen. Glücklicherweise liegen jetzt auch aktuelle Aufnahmen vor, um sich ein neues Bild von dieser bemerkenswerten französischen Komponistin machen zu können.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Feature

„Hype, Hybris oder Hochkultur“ NFTs – Das Geschäft mit der digitalen Kunst
Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze Regie: Hanna Steger. Deutschlandfunk 2023

Spätestens seit der Versteigerung einer digitalen Collage des Künstlers beeple für 69 Millionen US-Dollar bei Christie‘s sind Non-Fungible-Tokens auch in der Kunst zum absoluten Hype-Thema geworden. Was steckt hinter den neuen virtuellen Kunstwerken?


23:00 Uhr HR 2 Doppelkopf

Am Tisch mit Petra Blumenstein, Hospizleiterin
Petra Blumenstein leitet ein Hospiz in Oberursel. Das Haus liegt in einer sehr schönen Wohngegend am Park. Es ist ebenerdig, aus Holz gebaut, mit großen Fenstern und Blick in den Innenhof. In der Küche steht ein großer Esstisch, es mutet ein bisschen an wie eine Wohngemeinschaft.


23:03 Uhr Bayern 2, Bremen Zwei und MDR Kultur Nachtmix

„Made in the UK“: Pete Townshend zum 80., ein musikalisches Lebenszeichen von Pulp, der geläuterte und glückliche Pete Doherty, die hinreißende Kämpferin Billy Nomates und die zwei Sound-Anarchos von Get Down Services. Mit Noe Noack.
Noe Noack gratuliert Pete Townshend, dem prägenden Songwriter des Britpop, Rockgitarren-Helden und Sound-Pioniers zum 80. Von den Anfängen mit The Who und „My Generation“ bis zu Songs aus seinem Solo-Werk.
Jarvis Cocker und Pulp senden eine musikalisches Lebenszeichen und lassen damit die Vorfreude auf das neue Album „More“ im Juni wachsen. So viel Eleganz im Pop, Beobachtungsgabe von Menschen und Charakteren, Wärme und Charme ist sonst nirgends zu finden.
Pete Doherty hat sein früheres Leben überlebt und spielt jetzt glücklich und befreit wunderschöne Pub-Musik zum Mitsingen. Billy Nomates verarbeitet gerade den Tod ihres Vaters, die MS-Diagnose und gibt sich auf ihrem neuen Album „Metalhorse“ kämpferisch, während ihre Stücke immer häufiger Pop umarmen. Und die zwei Soundanarchos von Get Down Services toben sich herrlich albern auf dem Disco Floor aus und winken dabei T. Rex zu.


23:03 Uhr SWR Kultur Musikstunde

Casanova 300 – „Auch die schönste Frau ist an den Füßen zu Ende“ (2/5)
Mit Katharina Eickhoff


23:03 Uhr WDR 3 Open

50 Jahre Stammheim – RAF´n´Roll? Mit Diviam Hoffmann und Klaus Walter
Am 21.Mai 1975 beginnt der Prozess gegen führende Mitglieder der Roten Armee Fraktion. Bis heute ist die RAF in Kunst und Pop präsent. Eine Spurensuche zwischen Reflexion, Revision und Radical Chic.


23:03 Uhr Ö1 Sound Art: Zeit-Ton

„Eine Woche art@CMS im CERN“ Klangpartikel im Teilchenbeschleuniger
Woher kommen wir? Und wie ist der Raum, in dem wir mit unserem Heimatplaneten Erde eingebettet sind, beschaffen? Es sind die großen Fragen der Menschheit, die die Wissenschaftler:innen der ESA, der Europäischen Weltraumorganisation antreiben, – seit bereits 50 Jahren. Am 30. Mai 1975 wurde die ESA gegründet und diesen runden Geburtstag feiern wir, den ganzen kommenden Donnerstag lang, mit einem Ö1 Space Day. Zeit-Ton glüht schon einmal vor. Wir reisen heute zwar nicht hinaus in das Weltall, sondern in die genau entgegengesetzte Richtung, um jedoch schließlich ebenfalls beim Anfang allen Seins anzukommen.


(Visited 92 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.