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DLK: Nachruf David Lynch „Der Meister des surrealen Kinos“

Von Christian Berndt. Mit Filmen wie „Blue Velvet“, „Wild at Heart“ oder „Dune“ hat David Lynch eine neue Art der Kinoerzählung geschaffen. Nicht selten irritierten seine Filme. Mit „Twin Peaks“ revolutionierte er das Fernsehen. Nun ist er mit 78 Jahren gestorben.

Ein makellos weißer Gartenzaun, darüber knallrote Rosen. „Blue Velvet“ beginnt mit hyper-ironischen Bildern amerikanischer Kleinstadt-Idylle. Doch als der biedere Held ein abgeschnittenes Ohr findet, startet ein Horrortrip, der die Illusion heiler Welt durch Bilder brutalster Perversion zerstört. Dieser Kontrast von Kitsch und Grauen irritierte 1986 Kritik und Publikum, aber der Film ebnete David Lynchs Weg zum Weltruhm.




© Deutschlandfunk Kultur, 17.1.2025

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