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Dystopische Organismen – Die isländische Komponistin Bára Gísladóttir

Von Dirk Wieschollek. Die isländische Komponistin und Kontrabassistin Bára Gísladóttir hat in jüngster Zeit mit klanggewaltigen Orchesterstücken für Aufmerksamkeit gesorgt.

Mit kontemplativen Klischees nordischer Musik-Landschaften hat ihre Musik aber herzlich wenig am Hut. Auch als Performerin ist ihr Ziel die elementare Entfaltung von Klang in ständiger Metamorphose seiner Texturen, Schichten und Farben. Klang ist für Gísladóttir ein „Lebewesen“, dessen freigesetzte Energien aber auch ausgesprochen unwirtliche, ja gewalttätige Formen annehmen können.

© SWR Kultur, JetztMusik, 20.2.2025

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