„Ein Blumenstück“ Hörspiel von Ludwig Harig + Portrait über Ludwig Harig
Aus den Namen der Blumen, die auf der Rampe wachsen, aus Kinderreimen, Lesebuchzitaten und aus Tagebuchnotizen des Auschwitz-Kommandanten Höss ist ein Sprachspiel entstanden.
Es will nicht erklären, was nie zu klären sein wird; es will nichts erledigen, was sich nie wird erledigen lassen. Sondern es will ins sprachliche Bewusstsein und damit in die Gegenwart rücken, was geschehen ist: sprachlich vorbereiteter und planmäßig vollzogener Mord an wehrlosen Menschen. Die Sprache enthüllt in diesem Spiel die ihr innewohnende Dynamik, Wirklichkeit zu werden.
„Ein Blumenstück“ Hörspiel von Ludwig Harig
Komposition: Wolfgang Wölfer
Regie: Hans Bernd Müller
Mit Günther Sauer, Joachim Nottke, Charles Wirths
Ensemble: Zürcher Kammersprechchor und das Kinderfunkensemble Christa Frischkorn
Produktion: SR/HR/SDR/SWF 1968
Hörspielmagazin Extra:
„Ludwig, sei nicht so narrativ!“ [AUDIO] – Ludwig Harig als Hörspielmacher.
Von Jochen Meißner
© Deutschlandfunk, Hörspiel, 14.4.2018