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„Eine letzte Reise“ Fünfmal Ankommen von Felice Domani

Der Autor hört auf. Zum letzten Mal unternimmt er eine Reise als Berichterstatter mit dem Mikrophon. Felice Domani war schon an vielen Orten der Welt. Jetzt besucht er ein Gebiet und eine Stadt, die er nie bereist hat, obwohl diese gar nicht so weit entfernt liegt.

Am Anfang seines Interesses steht immer ein Rätsel. Er kennt weder Ort noch die Menschen. Am Anfang steht allerdings auch die Weigerung, zu früh, also zu einer Unzeit das Rätselaufzudecken, die Neugierde zu stillen, bevor der Ort sich ganz erschlossen hat.
Was wird dem Vielgereisten auf diesem Stück Europa alles begegnen? Was sich deutlich von allem bisher Gesehenen und Erlebten abheben? Wie ausdrucksstark, wie anders wird hier vielleicht auch die Sprache benutzt, die keiner Übersetzung, aber mitunter wahrscheinlich doch einer Interpretation bedarf?
Fünfmal wird er in Görlitz ankommen: mit dem Auto, dem Bus, dem Zug, dem Rad und zu Fuß. Wie verändert sich sein Blick auf die Stadt dabei: Was wird ihn beim dritten Mal immer noch überraschen? Wie beeinflusst die Art der Anreise die Wahrnehmung? Kommt die Stadt ihm näher oder bleibt sie ihm fremd?
Felice Domani ist ein Pseudonym.

© Bayern 2, Nachtstudio, 21.7.2020

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