Musiktipps

NZZ: Spotify berieselt einen nur. Auf Bandcamp surft man die Trendwellen der Subkulturen

Die alternative Online-Plattform bringt Künstlern und Fans näher zusammen. Das ist in der Pandemie ein grosser Vorteil. Von Christian Noe

Der kalifornische Online-Musikdienst Bandcamp war schon lange vor den Corona-Zeiten eine phantastische Spielwiese für Songwriter, Bands und Musikliebhaber. Von vielen Musikern wird er den einschlägigen Streaming-Diensten vorgezogen und als die attraktivere Einnahmequelle gelobt. Denn hier gibt es die Möglichkeit, sich eine loyale Hörerschaft aufzubauen und mit ihr zu kommunizieren.

Anders als beim Streaming-Platzhirsch Spotify wird bei Bandcamp nicht auf riesige Musikkataloge zugegriffen. Ein Bandcamp-Nutzer legt einen kostenlosen Account an, um einzelne Titel oder Alben zu kaufen, die dann für immer in seine Online-Sammlung schlüpfen – jederzeit verfügbar, um sie in hoher Qualität auf alle möglichen Speichermedien zu schaufeln…

© NZZ, Feuilleton, 9.9.2020

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