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Filmtipp: „Wo die Hütte brennt“ Talking Heads Film „Stop Making Sense“

Jonathan Demmes Konzertfilm „Stop Making Sense“ mit den Talking Heads kommt restauriert ins Kino. Der „Psycho Killer“ ist zurück. Von Tim Caspar Boehme.

„Hi. I’ve got a tape I wanna play.“ Mit diesem Satz begrüßt David Byrne trocken sein Konzertpublikum. Bevor man den Sänger der Talking Heads im Kino vollständig auf der Leinwand zu sehen bekommt, zeigt die Kamera zunächst seine Schuhe, wie sie vom Bühnenvorhang bis vorn ans Mikrofon schreiten. Neben den Füßen wird ein Kassettenrekorder abgestellt, die „Play“-Taste gedrückt, ein Drumcomputer setzt ein.

So trocken wie der Anfang von „Stop Making Sense“ ist auch der Rest von Jonathan Demmes Konzertfilm mit den Talking Heads inszeniert. Der Regisseur, der zuvor unter anderem Komödien und Actionfilme in Hollywood gedreht hatte und ein paar Jahre später den einflussreichen Psychothriller „Das Schweigen der Lämmer“ beisteuern sollte, produzierte den Film mit dem geringen Budget von einer Million US-Dollar, die Band trieb die Summe eigenständig auf. © TAZ, Kultur, Film.




© TAZ, Kultur, Film, 28.3.2024

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