„Für eine dekolonisierte Musiklandschaft“ Der Komponist, Posaunist und Musikwissenschaftler George Lewis und seine Anleitung zur Dekolonisation der Neuen Musik

Er komponiert, kuratiert und schrieb neben Büchern auch eine Anleitung zur „Dekolonisation der Neuen Musik“. Der US-Amerikaner George Lewis ist Posaunist, Performer und Kompositionsprofessor an der Columbia University in New York. Er ist im Bereich des Avantgarde-Jazz und der experimentellen Musik bei den weltweit bedeutendsten Festivals vertreten. Von Astrid Schwarz.

Seit 1971 ist er Mitglied der renommierten Association for the Advancement of Creative Musicians (AACM). Er studierte bei Muhal Richard Abrahm an der AACM School of Music Komposition und bei Dean Hey Posaune. Lewis gilt als Pionier der interaktiven Computermusik und entwickelt Programme, die gemeinsam mit menschlichen Musiker/innen improvisieren.

Seine Werke wurden von Ensembles wie dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem London Philharmonia Orchestra, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Ensemble Musikfabrik und dem Studio Dan aufgeführt. Das österreichische Ensemble brachte 2017 beim ORF musikprotokoll im steirischen herbst gemeinsam mit dem Posaunisten Matthias Muche „As we may feel“ von George E. Lewis zur Uraufführung. Die Aufnahme wurde in die Jahresbestenliste der „New York Times“ aufgenommen. 2020/21 ist Lewis Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.



Columbia University – George E. Lewis
On Curating – A Small Act of Curation (by George E. Lewis)
Ensemble Modern – Afro-Modernism in Contemporary Music
VAN Magazin – Acht schwierige Schritte zur Dekolonisation der Neuen Musik

© Ö1, Zeit-Ton, 13.9.2021

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