Gagaku – Den Wind atmen von Johannes S. Sistermanns
Um das 7. Jahrhundert entsteht auf dem asiatischen Festland eine Synthese unterschiedlicher musikalischer Stile. Als zeremonielle Musik und Tanz am japanischen Kaiserhof in Kyoto weiterentwickelt, ereignet sich „Gagaku“.
Übersetzt: „korrekte, elegante Musik“, in äußerst ruhigem Vortragstempo. Die Musik folgt den Gesetzen der Natur. Flöten, Trommeln, Schlagwerk sowie Mundorgeln sind ihr Instrumentarium. In einer ungebrochenen Tradition pflegen Musikerfamilien bis heute das musikalische Erbe. 2009 nimmt die UNESCO das Gagaku-Spiel auf in die Liste des „Immateriellen Kulturerbes der Menschheit“.
© SWR 2, MusikGlobal, 25.5.2021
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