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„Hello, ooops, okay“ Comics und Cartoons in der Neuen Musik

Sie mag überraschen, aber es gibt sie wirklich: die Liaison von Neuer Musik und Comics, von cool-komplizierten Sounds und bildnerischem Witz. Eine Sendung von Stefan Fricke.

Die Avantgarde-Sängerin Cathy Berberian präsentiert 1966 ihre Komposition „Stripsody“, die sie zunächst vor allem für sich selbst erdacht hat. Die Notation – andere sollen das Stück aber auch interpretieren können – lässt sie von einem Comic-Zeichner realisieren. Und so kommt der Comic in die hehren Sphären der Neuen Musik. Den schon um 1890 entstandenen „Comic Strip“ bewerten in den 1960/70er Jahren viele schlaue Leute immer noch als billigen Sprechblasenschund. Und ebenso verächtlich ist das Urteil über Zeichentrickfilme, die spätestens 2008 mit Louis Andriessens Doppelklavierkonzert „The Hague Hacking (Haags Hakkûh)“ den Olymp der musikalischen Hochglanzkultur erreichen.



© HR 2, Neue Musik, 17.11.2022

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