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„I Love Dick“ Die Autofiktion der Chris Kraus Von Jean-Claude Kuner / Auf Wunsch wieder Online

Chris Kraus verliebt sich in den Kollegen ihres Mannes und schreibt ein Buch darüber. Jahre später wird es zum Kultbuch des Feminismus. 1997 schreibt die erfolglose Künstlerin Chris Kraus in ‚I Love Dick‘ über ihre Liebe zu einem ahnungslosen Kollegen ihres Mannes. Als sie sich ihrem Ehemann offenbart, beschließt das Paar, ein Kunstprojekt daraus zu machen.

Sie schreiben Briefe an Dick, die aber nicht abgeschickt werden. Kraus seziert schonungslos und offen ihre Begehren, aber auch ihr Scheitern. Zehn Jahre nach Erscheinen wird das Buch zum Kultbuch des Feminismus. Chris Kraus reflektiert diese ungewöhnliche Entwicklung.

„I Love Dick“ Die Autofiktion der Chris Kraus
Von Jean-Claude Kuner
Regie: der Autor
Mit: Anne Müller, Ulrich Matthes, Moritz Grove, Bettina Kurth, Johannes Nichelmann
Ton: Peter Kainz
Produktion: WDR/Deutschlandfunk Kultur 2018 (Ursendung)

Jean-Claude Kuner, geboren 1954 in Basel, arbeitete von 1982 bis 1996 als Theater- und Opernregisseur, seit 1996 Rundfunk-Autor und Regisseur. Erhielt für seine Arbeiten mehrere Preise, u.a. Hörspiel des Jahres 2013 für „Traumrollen“ (Dlf/HR 2013). „Bukhara Broadway“ (RBB/Dlf/NDR 2012) wurde 2013 von der Asia-Pacific Broadcasting Union als bestes Feature ausgezeichnet. Zuletzt für Deutschlandradio: „Express Beirut – Die Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan“ (RBB/NDR/DKultur 2014).

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