James Rhodes, 41, sitzt in T-Shirt und Turnschuhen in London am Klavier und spricht voller Begeisterung über Musik. Der übliche…
Barbara, eigentlich Monique Serf, hat mit ihrer schönen Stimme und eingängigen Melodien von der Liebe gesungen. Von Liebeskummer und Trennung. Von Einsamkeit und Verlust. Sie sprach in ihren poetischen Songtexten dabei immer auch von sich und ihrem Leben.
Das machte sie zur Identifikationsfigur eines Millionenpublikums, das sie in Frankreich bis heute verehrt. Auch nach ihrem Tod 1997 werden ihre Lieder weiterhin gesungen. Sie inspiriert junge Künstler weltweit.
Ihrer Lied-Poesie, ihrem ungewöhnlichen Altruismus und sozialen Engagement liegen jedoch zwei Traumata in der Kindheit zu Grunde, über die sie erst am Ende ihres Lebens ausführlich gesprochen hat: Ihr Leben im Versteck als jüdisches Kind während des Zweiten Weltkrieges und die belastete Beziehung zu ihrem Vater, der sie als junges Mädchen sexuell missbrauchte.
Regie: der Autor
Produktion: rbb 2020 Ursendung
© kulturradio, Feature, 1.6.2020
